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Kräutergarten Monat Februar
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Auch im Februar kann man für den laufenden Bedarf Gartenkresse und Kerbel in Töpfe oder kleine Kistchen aussäen, wenn ein heller Standort und Temperaturen von 8 bis 10 Grad gegeben werden können. Die beiden Gewürzkräuter sollte man alle zwei Wochen neu aussäen, damit im Ernten keine Lücke entsteht. Die Töpfe oder Kistchen können mehrmals verwendet werden, wenn die Erde nicht schlecht geworden ist. Vor der jeweiligen Aussaat ist sie aber gründlich durchzuarbeiten, damit sie wieder luftdurchlässig wird.Wer ein kaltes Frühbeet verfügt, kann Ende Februar am Küchenfenster Majoran säen, der später zur Pflanzengewinnung pikiert wird. Vom Majoran braucht man im allgemeinen nur wenig Pflanzen. Zur Aussaat genügen darum einige Blumentöpfe mit etwa 12 cm Durchmesser. Majoransamen ist sehr klein, was bei der Aussaat beachtet werden muß, damit er nicht zu dicht zu liegen kommt. Die Aussaaterde muß sehr sandig sein. Sie wird gesiebt. Mit dem groben Rückstand füllt man die Aussaattöpfe bis zur Hälfte und gibt die feine Erde obenauf. Die Erdoberfläche wird gut geglättet und mit einem runden Gegenstand ( Wasserglasboden, Schuhcremeschachtel usw. ) angedrückt. So entsteht zwischen Topfrand und Erdoberfläche ein Rand von einigen Zentimetern. Der Samen wird mit einer dünnen Schicht feinen Sandes übersiebt, das die Samen gerade darunter verschwinden und am besten mit einem Zerstäuber angefeuchtet. Anschließend erhält das Aussaatgefäß als Abdeckung eine Glasscheibe. Sie bleibt aber nur solange oben, bis der Samen keimt. Zum Gießen stellt man die Töpfe am besten in eine Schale mit Wasser. Sie wird entfernt, sobald sich die Feuchtigkeit an der Erdoberfläche zeigt. Zu feucht gehalten gehen die Pflanzen zugrunde.Kapuzinerkresse ( Tropaeolum majus ) ist eine nur wenig bekannte Würzpflanze, die man Ende Februar am Küchenfenster in Töpfen aussäen kann. Von der Kapuzinerkresse eignen sich nicht nur die Blätter, sondern auch Blüten, Knospen und junge Samenkapseln zum Würzen. Zum Füllen der Aussaattöpfe benötigt man sandige Komposterde, die grob sein kann, weil die Samen sehr groß sind. Am besten nimmt man Töpfe mit 9 cm oberem Durchmesser, in denen die Pflanzen bis zur Pflanzzeit stehen bleiben können. In jeden bis an den Rand locker gefüllten Topf werden drei Samen etwa 2 cm tief ein - und die Erde danach angedrückt. Gut angegossen, können die besäten Töpfe bis zum Aufgehen dunkel stehen. Sobald sich aber die ersten Keime zeigen, ist der hellste Platz am Fenster gerade gut genug. |